Bilder von der Kohleernte
Am 15. Mai war es soweit – nach 9 Tagen konnte die erste Kohle aus dem Meiler “geerntet” werden. Eine ziemlich staubige Angelegenheit…
Gewinner der Tombola
Die Tombola beim Meileraufbruch hat viele glückliche Gewinner gesehen – leider wurden nicht alle Preise abgeholt. Unten sehen Sie die Liste der nicht abgeholten Preise. Diese können Sie am Forsthof unter Vorlage der Loses im Laufe der nächsten Woche(n) abholen:
GRÜN 237 – Ball klein
GRÜN 707 – Taschenlampe groß
Start des Meilerfestes
Der Meiler brennt. “Attila der Große” wurde heute von den Schirmherren Graf Bertram von Nesselrode (in Vertretung für Bürgermiestern Ursula Kwasny) und Dr. Eberhard Uhlig (Kraftwerksdirektor) angezündet. Die beiden Köhler Georg Sasse und Wendelin Kebbe haben Verstärkung mitgebracht: Der Köhler-Geselle Christoph Kodes hat extra zwei Wochen Urlaub genomen, um seine Fertigkeiten beim Köhlern zu verfeinern.
Nach launischem Wetter beim Anzünden hoffen wir jetzt auf gute Tage.
Mit großen Schritten auf das Meilerfest zu…..
Noch ein paar Bilder aus dem letzten Jahr… Es ist immer noch nicht genug Holz vorhanden. Wir brauchen in etwa 70 bis 80 Raummeter Buchenholz in “Ein – Meter Scheiten”. Hier ist noch unser alter Auszubildender Ingo Stübben am Spalter zu sehen, zusammen mit unserem neuen Mitarbeiter Franz. Im Hintergrund wird das Holz luftig zum Trocknen gelagert. Wenn die Luft rundherum an das Holz herankommt, kann man es oft schon nach einem Jahr verheizen – also für das Meilerfest ist das Holz in jedem Fall dann tauglich. Hier ist eine gewisse Restfeuchte in jedem Fall gewünscht. Die Spaltmaschine ist überigens ein Eigenbau. Angetrieben wird das Gerät durch die Traktorenhydaulik. Es können über 1 m lange Stücke gespalten werden. Der Spalterdruck beläuft sich auf ca. 15 to. Ein weiteres Highlight des Meilerfestes wird der Aufbau eines ca. 25 m² großen Blockhauses – nach alter Tradition – sein. Der Standort dieses Holzhauses ist der Vorplatz vor dem Eingang zur Grillhütte/Wildgehege. Zum Ende des Meilerfestes soll das Haus fertig installiert mit Dach an diesem Ort stehen. Es wird dann wieder abgebaut und an anderer Stelle wieder neu errichtet. Benötigt werden für ein Haus dieser Größe Nadelholzstämme in einer Länge von ca. 6,5 m und einer max. zylindrischen Ausrichtung. Die Mittenstärke sollte mind. 30 cm sein, ansonsten werden zu viele Stämme für die Raumhöhe benötigt. Für dieses Haus wurden im Türling (Stadtwald Grevenbroich) ca. 40 Starkfichten gefällt. Dreiviertel dieser Bäume sind in 2011 Opfer der Borkenkäfer geworden. Um die weitere Ausbreitung der Schadinsekten zu verhindern, mußten die teilweise bereits vertrockneten und damit toten Bäume gefällt werden. Hier saßen in der Rinde noch brutfähige Käfer. In einem solchen Fall müssen alle betroffenen Bäume/Äste/Rinde entfernt werden, da bei einer Massenvermehrung die Käfer auf gesunde Bäume übergreifen. Disponiert werden vornehmlich Fichten durch massive Trockenzeiten in den Frühjahren, wie es 2011 der Fall war. Wir erinnern uns, dass es wochenlang nicht geregnet hatte. In den Baumspitzen geht der Befall im dünnrindigen Bereich meist mit dem “Kupferstecher” los, die Bäume werden hierdurch weiter geschwächt. Er setzt sich nach unten – in den dickborkigen Bereich – mit dem Buchdrucker. Die Käfer arbeiten unter der Rinde. Bei einem stammumgreifenden Befall stirbt das Kambium – die millimetergroße Leitungsschicht für Nährstoffe zwischen Rinde und Holz – ab, der Baum wird nicht mehr mir Nährstoffen versorgt und stirbt ab. Diese Käfer fresse ausschließlich im Rindenbereich. Beim Verdauen wird das ausgeschiedene Material mit einem Pilz infiziert, welcher für die Larvengeneration der Käfer, die eigentliche Nahrungsgrundlage darstellt.
Vorbereitungen für das Meilerfest 2012
Die Vorbereitungen für das Meilerfest 2012 sind im vollen Gange. Bereits im Oktober 2011 wurden in den Buchenbeständen am Welchenberg ca. 80 Raummeter Buchenholz, im Rahmen der Pflegedurchforstungen, eingeschlagen. Dieses Holz wurde mit dem Kranrückewagen der Wirtschaftsbetriebe Grevenbroich zur Grillhütte am Tiergehege gebracht. Dort wurde das holz von den Waldarbeitern in 1 m lange Stücke eingeschnitten, gespalten und zum Trocknen aufgeschichtet. Diese Menge Holz lässt – je nach Verkohlungsprozess und damit Sauerstoffregulierung – eine Menge von ca. 4 Tonnen bester Holzkohle erwarten. Diese Kohle ist mit keiner industriellen Grillkohle zu vergleichen. Sie gibt ihr einzigartiges Aroma an das Grillfleisch ab und hält mindestens doppelt so lange.
Tessa – unser Neuzugang
Seit nunmehr zwei Wochen läuft bei den ursprünglich ausschließlich schwarzen Dexterrindern im Wildgehege ein roter Farbklecks herum. Es handelt sich hierbei um die zweijährige Dexterkuh “Tessa” aus Neukirchen – Vlynn. Nach anfänglichen Rangeleien, die fast ausschließlich zwischen den Kühen ausgetragen wurden, findet die Kuh sich zwischenzeitlich pudelwohl bei uns. Momentan sind die Kühe aufgestallt, weil der Boden zu matschig ist und die Weidemöglichkeiten zerstört werden. Tessa ist im 8. Monat tragend und erwartet ca. im Februar ihr erstes Kalb. Kühe tragen etwas mehr als 9 Monate.
Posterserie “Wälder der Welt”
Die 8-teilige Posterserie “Waldtypen der Welt” kann gegen eine Aufwantsentschädigung von 5€ für Porto und Versand bestellt werden.
Die Poster sollen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben die Waldtypen auf anschauliche Art und Weise kennen zu lernen. Neben einem Blick in die Wälder, bieten die Poster zahlreiche zusätzliche Informationen und somit Ansatzpunkte, mit den Postern zu arbeiten.
Mit plakativer Aufmachung und nur kurzen, aber inhaltsreichen Informationen sollen das Interesse der Schüler an den Wäldern geweckt werden. Die Bebilderung, die Texte und die Klimadiagramme sollen in Verbindung mit dem Hauptbild dazu führen, sich mit den Wäldern und auch mit den Lebensbedingungen der Menschen dort zu beschäftigen.
Die Posterserie liegt im DIN A1-Format vor und umfasst folgende Waldtypen: 1. Buchenwälder, 2. Eichenmischwälder, 3. Au-, Sumpf- und Bruchwälder, 4. Bergwälder, 5. Tropische Feuchtwälder, 6. Tropische Trockenwälder, 7. Mangrovenwälder, 8. Boreale Wälder
Ein Beispielposter zu größeren Ansicht finden Sie [hier].
Viele Nadelbäume als Weihnachtsbaum geeignet
Mehr als 28 Millionen Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr die “gute Stube” in Deutschland schmücken. Auch wenn die Nordmanntanne der beliebteste Weihnachtsbaum der Deutschen ist, gibt es eine Reihe von Nadelbäumen, die durch einen wunderbaren Geruch oder besonderen Farbnuancen punkten können. Das kleine SDW-Weihnachtsbaumlexikon soll bei der Qual der Wahl helfen.
Die Blaufichte ist der Klassiker unter den Weihnachtsbäumen. Ihre Nadeln haben einen intensiven blauen Schimmer. Aufgrund ihrer starken, gleichmäßig etagenförmig gewachsenen Äste ist sie besonders für schweren Baumschmuck und echte Kerzen geeignet. Allerdings sind Handschuhe beim Schmücken zu empfehlen. Ihre Nadeln stechen stark, duften aber herrlich nach Wald.
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